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Desperate Housewife

Manchmal bin ich ja eine Super-Hausfrau. Zum Beispiel, wenn ich  morgens arbeiten gehe, mittags heimkomme und mein drei Monate altes Baby stille, während mein Freund für mich einkauft, ich dann drei Sorten Muffins backe, zwischendurch nochmal losfahre, weil irgendwas fehlt, es abends zum Sport geht, und danach noch eine Tarte gebacken wird.

Ja richtig, ich hatte Geburtstag. :)

Am Ende gab es vegane Schoko-Kirsch-Muffins, weniger vegane Beeren-Streusel-Muffins, zucker- und salzfreie Apfel-Banane-Haferflocken-Muffins für meinen 9 Monate alten Ehrengast und eine Zitronentarte. Und ich bin abends halbtot ins Bett gefallen. Dafür konnte ich den Tag selbst dann mit meinen Gästen und jede Menge Kuchen genießen.

Happy birthday to me!

Candy Mountain Candy Cake

Teaser: Wer Charlie the unicorn noch nicht kennt, sollte es sich jetzt ansehen:

(Ich kann jedem nur empfehlen, sich Jason Steele’s Videos anzusehen.)

Auf jeden Fall habe ich einem Freund versprochen, ihm einen Candy Mountain Kuchen zum Geburtstag zu backen. Da wir da aber beide im Urlaub waren, habe ich den Kuchen einfach zu meinem eigenen Geburtstag gemacht und mit ihm geteilt. Und hier ist er, der Candy Mountain Candy Cake:

Für die Böden habe ich das “Wunderrezept” benutzt. Ich habe irgendwas zwischen 1.5 und 2 mal der Menge gemacht und einen 26 cm Kuchen und zwei kleinere daraus gebacken. Den großen habe ich zwei mal durchgeschnitten und mit Lemon Curd (doppelte Menge) gefüllt, das kam auch zwischen die beiden kleineren Kuchen. Dann habe ich die Candy Mountain Form aus den kleinen Kuchen zurechtgeschnitten. Letzten Endes wurde der große Kuchen mit weißer Ganache überzogen, für den Candy Mountain habe ich die einfach pink gefärbt. Mit allen Steh- und Kühlzeiten hat die ganze Aktion drei Tage gedauert, aber das war’s wert.

Herzlichen Glückwunsch nachträglich an A. und mich :)

Regenbogenhut

Alle meine Freunde beenden gerade ihre Promotion. Gestern war ich auf der fünften Promotionsverteidigung in diesem Jahr. Natürlich habe ich wieder meinen Doktorhutkuchen gemacht. Dieses Mal habe ich eine Schokoladenplatte und einen mit Fondant gedeckten Regenbogenkuchen genommen.

Um die Schokoladenplatte zu bekommen, war ich in drei verschiedenen Läden in Bonn, aber keiner konnte mir weiterhelfen. Man kann alle möglichen Schokoladentafeln und -Skulpturen kaufen, aber niemand war in der Lage, mir eine große, quadratische Platte zu verkaufen. Das fand ich ziemlich enttäuschend, und ich habe mich dann entschieden, sie einfach selbst zu gießen. Erst hatte ich Angst, die Platte würde brechen, aber es war im Endeffekt doch relativ einfach und sie blieb stabil.

Für den Kuchen habe ich mich an einem Rezept aus Sallys Tortenwelt orientiert. Ihre Zitronencreme und Ganache kann ich sehr empfehlen, aber ihren Teig fand ich gar nicht gut. Er war relativ bitter, deshalb habe ich mehr Mehl und Zucker benutzt. Letzten Endes hätte ich etwas mehr Zitronencreme gebrauchen können, aber insgesamt war ich mit Aussehen und Geschmack zufrieden.

Herzlichen Glückwunsch, Dr. F.!

Testtorte

Besondere Anlässe erfordern besondere Torten – ich hätte also vielleicht eine schwarz-rot-goldene Deutschlandtorte für den Weltmeistertitel backen sollen. Ich bin aber doch nicht ganz so der fahnenschwingende Patriot und habe mich am Wochenende auf eine andere besondere Feier vorbereitet.

Um die Torte für diesen Anlass zu testen (Details folgen), habe ich diese vegane Schoko-Zitronen-Torte gebacken. Das Rezept ist wieder aus meinem veganen Backbuch. Ich habe sie mit zur Arbeit genommen und meine Kollegen als Versuchskaninchen missbraucht. Und hier einige Bilder: