Schlagwort-Archiv: weiße schokolade

Birnen-Mohn-Gugelhupf

Ich habe mal wieder für einen Geburtstag gebacken. Dieses Mal hat sich das Geburtstagskind von mir einen Kuchen ohne Sahne gewünscht, lieber etwas mit Obst oder Quark sollte es sein. Obwohl die Temperaturen es ja gerade nicht so vermuten lassen, ist ja Winter, und deshalb habe ich mich für einen Birnenkuchen entschieden. Da ich statt Sahne dann auch nicht unbedingt Buttercreme oder etwas ähnlich Mächtiges auffahren wollte, gab es einen gewickelten Birnen-Mohn-Gugelhupf. Das Rezept habe ich wieder mal von Dr. Oetker.

Mir sind schon oft Gugelhupfe beim Lösen aus der Form auseinandergefallen, was dann ja immer sehr ärgerlich ist. Deshalb habe ich meine Silikombackform verwendet. Wenn man den Kuchen nach dem Backen gut abkühlen lässt, bekommt man einen wunderschönen Gugelhupf zur Belohnung, ganz ohne Einfetten der Form. Deshalb bin ich mittlerweile generell ein großer Fan von Silikonformen.

Verziert wird der Kuchen dann noch mit weißer Schokolade und Mohn, was einen schönen Effekt ergibt. Ich hoffe, er hat geschmeckt!

Candy Mountain Candy Cake

Teaser: Wer Charlie the unicorn noch nicht kennt, sollte es sich jetzt ansehen:

(Ich kann jedem nur empfehlen, sich Jason Steele’s Videos anzusehen.)

Auf jeden Fall habe ich einem Freund versprochen, ihm einen Candy Mountain Kuchen zum Geburtstag zu backen. Da wir da aber beide im Urlaub waren, habe ich den Kuchen einfach zu meinem eigenen Geburtstag gemacht und mit ihm geteilt. Und hier ist er, der Candy Mountain Candy Cake:

Für die Böden habe ich das “Wunderrezept” benutzt. Ich habe irgendwas zwischen 1.5 und 2 mal der Menge gemacht und einen 26 cm Kuchen und zwei kleinere daraus gebacken. Den großen habe ich zwei mal durchgeschnitten und mit Lemon Curd (doppelte Menge) gefüllt, das kam auch zwischen die beiden kleineren Kuchen. Dann habe ich die Candy Mountain Form aus den kleinen Kuchen zurechtgeschnitten. Letzten Endes wurde der große Kuchen mit weißer Ganache überzogen, für den Candy Mountain habe ich die einfach pink gefärbt. Mit allen Steh- und Kühlzeiten hat die ganze Aktion drei Tage gedauert, aber das war’s wert.

Herzlichen Glückwunsch nachträglich an A. und mich :)

Regenbogenhut

Alle meine Freunde beenden gerade ihre Promotion. Gestern war ich auf der fünften Promotionsverteidigung in diesem Jahr. Natürlich habe ich wieder meinen Doktorhutkuchen gemacht. Dieses Mal habe ich eine Schokoladenplatte und einen mit Fondant gedeckten Regenbogenkuchen genommen.

Um die Schokoladenplatte zu bekommen, war ich in drei verschiedenen Läden in Bonn, aber keiner konnte mir weiterhelfen. Man kann alle möglichen Schokoladentafeln und -Skulpturen kaufen, aber niemand war in der Lage, mir eine große, quadratische Platte zu verkaufen. Das fand ich ziemlich enttäuschend, und ich habe mich dann entschieden, sie einfach selbst zu gießen. Erst hatte ich Angst, die Platte würde brechen, aber es war im Endeffekt doch relativ einfach und sie blieb stabil.

Für den Kuchen habe ich mich an einem Rezept aus Sallys Tortenwelt orientiert. Ihre Zitronencreme und Ganache kann ich sehr empfehlen, aber ihren Teig fand ich gar nicht gut. Er war relativ bitter, deshalb habe ich mehr Mehl und Zucker benutzt. Letzten Endes hätte ich etwas mehr Zitronencreme gebrauchen können, aber insgesamt war ich mit Aussehen und Geschmack zufrieden.

Herzlichen Glückwunsch, Dr. F.!

Osterpralinen

Pünktlich zum Ende der Fastenzeit habe ich zusammen mit einer Freundin gänzlich unvegane Pralinen hergestellt. Ich muss sagen, dass mir das vegane Essen in den letzten Wochen viel weniger schwer gefallen ist, als gedacht – nur Käse und Milchschokolade haben mir wirklich gefehlt. Mit den Pralinen habe ich dann aber mein Schokoladenpensum deutlich wieder reingeholt.

Es gab Himbeerpralinen, Zimttrüffel, Cappuccino-Pralinen und Pistaziennugat aus dem Buch “Pralinen und Konfekt”. Weil die Himbeeren leider nicht mehr gut waren (kann man zu der Jahreszeit vielleicht auch nicht erwarten), haben wir das Himbeerpüree durch Erdbeermarmelade ersetzt. Die Anweisungen in den Rezepten haben wir insgesamt auch eher frei ausgelegt.. aber das Ergebnis ist trotzdem lecker geworden!

Weiße Schokoladentorte

Am 2. Weihnachtsfeiertag gab es bei uns weiße Schokoladentorte. Das Rezept ist von lecker.de und die Dekoidee von Fräulein Cupcake.

Der Biskuitboden ist bei mir recht dünn geworden, deshalb habe ich ihn nur einmal durchgeschnitten. Interessanterweise ist die Creme zuerst auch überhaupt nicht cremig gewesen – oben war sie steinhart und unten flüssig. Ich hatte schon Angst, dass ich die Torte vergessen kann. Aber mit vier Päckchen Sahnesteif (drei waren im Rezept angegeben) und ungefähr 15 Minuten schlagen ist die Creme perfekt geworden! Da war ich schon ziemlich überrascht. Weiß zufällig jemand, wie Sahnesteif funktioniert? Das ist ja echtes Zauberzeug, vielleicht sollte ich das jetzt immer nehmen.

Die Fotos sind leider ziemlich schlecht geworden – vielleicht sollte ich mal eine echte Kamera und nicht nur mein Handy benutzen. In der Realität sah die Torte auf jeden Fall ganz gut aus, und geschmeckt hat sie auch. Kann ich nur empfehlen.