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Babytorte

Seit ich das Sweetapolita Backbuch geschenkt bekommen habe, warte ich auf die Gelegenheit, eine der kunterbunten Torten daraus zu backen. Entschieden habe ich mich für den Pastel Vanilla Birthday Cake. Diese Torte ist rosa und hellblau, und wozu würde sie besser passen als zu einer Babyparty?

Meine Freundin bekommt ein Mädchen, also habe ich die Farben getauscht und eine rosa Torte mit hellblauem Rand gebacken. Das cake flour habe ich mit diesem Rezept selbst gemacht, und ich habe Schlagsahne anstatt von heavy cream benutzt, da man beides in Deutschland nicht bekommt. Zum Färben habe ich das red red und royal blue von Wilton verwendet.

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Das Vanilla Bakery Frosting habe ich ein paar Tage im Voraus gemacht und war begeistert von der Konsistenz. Es hat eine wirklich schöne Textur und ist super fluffig. Es ist aber auch wirklich süß, da kann man es zwischen den Zähnen knirschen hören. Dieses Frosting kommt zwischen vier Lagen Kuchenteig, und zwar zusammen mit rohen Teigstücken und bunten Streuseln, sodass man eine richtig hohe Torte bekommt (im Onlinerezept sind es drei Teigschichten, aber im Buch ist eine vierschichtige Version).

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Ich musste letzten Endes sogar noch mehr Frosting machen, als im Rezept stand – wobei ich glaube, dass ich zu viel für die erste Deckschicht benutzt habe. Das Torten Überziehen habe ich noch nicht so richtig raus. Trotzdem sah die Torte am Ende gut aus; nur leider war sie für unseren Geschmack viel zu süß. Und das, obwohl ich wirklich ein Fan von süßen Sachen bin, aber irgendwann ist sogar bei mir Schluss. Wegen dem tollen Design werde ich die Torte auf jeden Fall noch einmal backen, allerdings mit ein paar Änderungen – ich hab da schon so meine Ideen.

Frankfurter Kranz

Einige Menschen in meinem Freundeskreis haben einen Lieblingskuchen. Was für jemanden wie mich, der eigentlich alles Süße gern mag und außerdem unter einer ausgeprägten Entscheidungsschwäche leidet, schwer verständlich ist. Aber wenn es sowas gibt und ich davon weiß, dann versuche ich, diesen Kuchen zum Geburtstag der betreffenden Person zu backen.

Deshalb habe ich mich auch dieses Jahr im Januar wieder an einem Frankfurter Kranz versucht. Nachdem ich es letztes Jahr mit einer fettärmeren Variante probiert hab (bei Buttercreme eine sehr schlechte Idee), gab es dieses Mal vollfett. Dank Silikonform ist mir der Kranz selbst auch gut gelungen, aber mit der Formstabilität beim Frankfurter Kranz habe ich es nicht so. Mir wird es wohl auch immer ein Rätsel bleiben, wie man den Krokant ordentlich außen dranbekommt, und außerdem hat sich irgendwas an der Torte auch noch verflüssigt. Aber ich habe ja nächstes Jahr noch einen Versuch!

Kameratorte

Zur Hochzeit haben wir zusammengelegt und dem Brautpaar eine Fotografin spendiert. Der Gutschein kam in Form dieser zwei Torten:

Candy Mountain Candy Cake

Teaser: Wer Charlie the unicorn noch nicht kennt, sollte es sich jetzt ansehen:

(Ich kann jedem nur empfehlen, sich Jason Steele’s Videos anzusehen.)

Auf jeden Fall habe ich einem Freund versprochen, ihm einen Candy Mountain Kuchen zum Geburtstag zu backen. Da wir da aber beide im Urlaub waren, habe ich den Kuchen einfach zu meinem eigenen Geburtstag gemacht und mit ihm geteilt. Und hier ist er, der Candy Mountain Candy Cake:

Für die Böden habe ich das “Wunderrezept” benutzt. Ich habe irgendwas zwischen 1.5 und 2 mal der Menge gemacht und einen 26 cm Kuchen und zwei kleinere daraus gebacken. Den großen habe ich zwei mal durchgeschnitten und mit Lemon Curd (doppelte Menge) gefüllt, das kam auch zwischen die beiden kleineren Kuchen. Dann habe ich die Candy Mountain Form aus den kleinen Kuchen zurechtgeschnitten. Letzten Endes wurde der große Kuchen mit weißer Ganache überzogen, für den Candy Mountain habe ich die einfach pink gefärbt. Mit allen Steh- und Kühlzeiten hat die ganze Aktion drei Tage gedauert, aber das war’s wert.

Herzlichen Glückwunsch nachträglich an A. und mich :)

Regenbogenhut

Alle meine Freunde beenden gerade ihre Promotion. Gestern war ich auf der fünften Promotionsverteidigung in diesem Jahr. Natürlich habe ich wieder meinen Doktorhutkuchen gemacht. Dieses Mal habe ich eine Schokoladenplatte und einen mit Fondant gedeckten Regenbogenkuchen genommen.

Um die Schokoladenplatte zu bekommen, war ich in drei verschiedenen Läden in Bonn, aber keiner konnte mir weiterhelfen. Man kann alle möglichen Schokoladentafeln und -Skulpturen kaufen, aber niemand war in der Lage, mir eine große, quadratische Platte zu verkaufen. Das fand ich ziemlich enttäuschend, und ich habe mich dann entschieden, sie einfach selbst zu gießen. Erst hatte ich Angst, die Platte würde brechen, aber es war im Endeffekt doch relativ einfach und sie blieb stabil.

Für den Kuchen habe ich mich an einem Rezept aus Sallys Tortenwelt orientiert. Ihre Zitronencreme und Ganache kann ich sehr empfehlen, aber ihren Teig fand ich gar nicht gut. Er war relativ bitter, deshalb habe ich mehr Mehl und Zucker benutzt. Letzten Endes hätte ich etwas mehr Zitronencreme gebrauchen können, aber insgesamt war ich mit Aussehen und Geschmack zufrieden.

Herzlichen Glückwunsch, Dr. F.!

Vegane Hochzeitstorte

Am Wochenende war es soweit – die Hochzeit von zwei Freunden stand an. Das war auch der Grund, warum ich letzte Woche eine Testtorte gebacken habe: ich wollte die Konsistenz der veganen “Buttercreme” testen (die ist übrigens sehr gut geeignet für mehrstöckige Torten).

Hier das Ergebnis: eine dreistöckige Schoko-Zitronen-Cremetorte. Insgesamt bin ich ganz zufrieden, und ich glaube auch, sie kam bei den Gästen gut an. Allerdings würde ich das nächste Mal wieder Marzipan oder Fondant zum Decken verwenden, weil die rohe Creme als Topping einfach nicht so gut aussieht.

Für das Kuchenbuffet habe ich auch noch einen Mohnkuchen und einen veganen Käsekuchen mit Zwetschgen gebacken. Bilder gibt es wie immer unten.

Herzlichen Glückwunsch, C. & D.!

Testtorte

Besondere Anlässe erfordern besondere Torten – ich hätte also vielleicht eine schwarz-rot-goldene Deutschlandtorte für den Weltmeistertitel backen sollen. Ich bin aber doch nicht ganz so der fahnenschwingende Patriot und habe mich am Wochenende auf eine andere besondere Feier vorbereitet.

Um die Torte für diesen Anlass zu testen (Details folgen), habe ich diese vegane Schoko-Zitronen-Torte gebacken. Das Rezept ist wieder aus meinem veganen Backbuch. Ich habe sie mit zur Arbeit genommen und meine Kollegen als Versuchskaninchen missbraucht. Und hier einige Bilder: