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In der Weihnachtsbäckerei

1 kg Butter, 18 Eier, 2 kg Mehl, 600 g Nüsse… Das ist nicht unser Monatseinkauf, sondern bloß die Einkaufsliste für eine Runde Weihnachtsplätzchen. Neben dem Schwarzweißgebäck, das ich letztes Jahr für mich entdeckt habe, standen dieses Jahr noch Schoko-Butterplätzchen und Bärentatzen auf dem Programm. An einem zweiten Termin habe ich dann mit tatkräftiger Unterstützung einer Freundin noch Spekulatius und Nusskonfekt gebacken.

Natürlich essen wir das nicht alles selbst auf (obwohl wir an manchen Tagen unser Bestes geben). Aber im Dezember gibt es eben immer wieder Weihnachtsfeiern, zu denen mitgebrachte Plätzchen willkommen sind, und außerdem verschenke ich gern Plätzchentüten. Gerade dieses Jahr, wo ich kein festes Gehalt sondern nur Elterngeld bekomme, verschenke ich eben mehr Plätzchen und weniger andere Geschenke.

Also dann, fröhlichen Nikolaustag und einen schönen zweiten Advent!

Desperate Housewife

Manchmal bin ich ja eine Super-Hausfrau. Zum Beispiel, wenn ich  morgens arbeiten gehe, mittags heimkomme und mein drei Monate altes Baby stille, während mein Freund für mich einkauft, ich dann drei Sorten Muffins backe, zwischendurch nochmal losfahre, weil irgendwas fehlt, es abends zum Sport geht, und danach noch eine Tarte gebacken wird.

Ja richtig, ich hatte Geburtstag. 🙂

Am Ende gab es vegane Schoko-Kirsch-Muffins, weniger vegane Beeren-Streusel-Muffins, zucker- und salzfreie Apfel-Banane-Haferflocken-Muffins für meinen 9 Monate alten Ehrengast und eine Zitronentarte. Und ich bin abends halbtot ins Bett gefallen. Dafür konnte ich den Tag selbst dann mit meinen Gästen und jede Menge Kuchen genießen.

Happy birthday to me!

Nutellatorte

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Nachricht mit dem Link zu folgendem Video:

Tja, die Absenderin dieser Nachricht hatte heute Geburtstag. Also ratet mal, was sie von mir bekommen hat.

Das Rezept benutzt Cup-Maße, und so kam ich auch endlich mal dazu, meine amerikanischen Messlöffel einzusetzen. Im Rezept sind zwar auch Mengen in Gramm angegeben, ich habe allerdings bemerkt, dass sich die teilweise ganz schön von dem unterscheiden, was ich so gemessen habe. So passte bei mir zwar die Angabe der Sahne ziemlich genau, aber 2/3 Cup Nutella waren bei mir ganze 200 g, also doppelt so viel wie angegeben!

 

Was ich hingegen nicht gedacht hätte, ist wie leicht die Oreo-Creme von den Keksen abgeht. Die Cremeschicht ist dabei komplett ganz geblieben.

Da heavy cream und vanilla extract in der Deutschen Küche keine weit verbreiteten Lebensmittel sind, habe ich stattdessen Schlagsahne und Vanillezucker verwendet. Anscheinend ist es ein bekanntes Problem, dass die Creme oft zu flüssig wird und die Schichten sich nicht ordentlich trennen. Laut Rezept soll das aber auch mit Schlagsahne funktionieren, solange man die leicht steif schlägt. Was soll ich sagen, bei mir hat das leider gar nicht geklappt. Anfangs war die Creme schön fluffig, aber nachdem ich den Zucker hinzugefügt habe, ist sie komplett flüssig geworden.

 

Also habe ich es mit zwei Tüten Sahnesteif probiert, aber leider hat auch das nicht geholfen. Am Ende habe ich die dunkle und die helle Schicht dann vertauscht, weil die dunkle etwas dickflüssiger war, und das hat den Schichteffekt dann einigermaßen gerettet. In der Mitte war der Kuchen dann noch etwas flüssig, ein bisschen länger Backen hätte ihm also ganz gut getan. Aber lecker war er auf jeden Fall!

Herzlichen Glückwunsch, N.!

Flux-Kompensator Brownies

Mit großen Schritten nähern wir uns 2015, einem Jahr voller Hoverboards und fliegender Autos. Diesem Anlass mussten wir dringend schonmal mit einer Party gedenken, und dazu gab es Flux-Kompensator Brownies. Bis auf die Verzierungen (Bienenwachsüberzug) waren sie vegan.

Wer nicht weiß, was ein Flux-Kompensator ist, kann sich hier ein Bild machen:

Und hier die Brownies:

Candy Mountain Candy Cake

Teaser: Wer Charlie the unicorn noch nicht kennt, sollte es sich jetzt ansehen:

(Ich kann jedem nur empfehlen, sich Jason Steele’s Videos anzusehen.)

Auf jeden Fall habe ich einem Freund versprochen, ihm einen Candy Mountain Kuchen zum Geburtstag zu backen. Da wir da aber beide im Urlaub waren, habe ich den Kuchen einfach zu meinem eigenen Geburtstag gemacht und mit ihm geteilt. Und hier ist er, der Candy Mountain Candy Cake:

Für die Böden habe ich das “Wunderrezept” benutzt. Ich habe irgendwas zwischen 1.5 und 2 mal der Menge gemacht und einen 26 cm Kuchen und zwei kleinere daraus gebacken. Den großen habe ich zwei mal durchgeschnitten und mit Lemon Curd (doppelte Menge) gefüllt, das kam auch zwischen die beiden kleineren Kuchen. Dann habe ich die Candy Mountain Form aus den kleinen Kuchen zurechtgeschnitten. Letzten Endes wurde der große Kuchen mit weißer Ganache überzogen, für den Candy Mountain habe ich die einfach pink gefärbt. Mit allen Steh- und Kühlzeiten hat die ganze Aktion drei Tage gedauert, aber das war’s wert.

Herzlichen Glückwunsch nachträglich an A. und mich 🙂

Vegane Hochzeitstorte

Am Wochenende war es soweit – die Hochzeit von zwei Freunden stand an. Das war auch der Grund, warum ich letzte Woche eine Testtorte gebacken habe: ich wollte die Konsistenz der veganen “Buttercreme” testen (die ist übrigens sehr gut geeignet für mehrstöckige Torten).

Hier das Ergebnis: eine dreistöckige Schoko-Zitronen-Cremetorte. Insgesamt bin ich ganz zufrieden, und ich glaube auch, sie kam bei den Gästen gut an. Allerdings würde ich das nächste Mal wieder Marzipan oder Fondant zum Decken verwenden, weil die rohe Creme als Topping einfach nicht so gut aussieht.

Für das Kuchenbuffet habe ich auch noch einen Mohnkuchen und einen veganen Käsekuchen mit Zwetschgen gebacken. Bilder gibt es wie immer unten.

Herzlichen Glückwunsch, C. & D.!

Testtorte

Besondere Anlässe erfordern besondere Torten – ich hätte also vielleicht eine schwarz-rot-goldene Deutschlandtorte für den Weltmeistertitel backen sollen. Ich bin aber doch nicht ganz so der fahnenschwingende Patriot und habe mich am Wochenende auf eine andere besondere Feier vorbereitet.

Um die Torte für diesen Anlass zu testen (Details folgen), habe ich diese vegane Schoko-Zitronen-Torte gebacken. Das Rezept ist wieder aus meinem veganen Backbuch. Ich habe sie mit zur Arbeit genommen und meine Kollegen als Versuchskaninchen missbraucht. Und hier einige Bilder:

Osterpralinen

Pünktlich zum Ende der Fastenzeit habe ich zusammen mit einer Freundin gänzlich unvegane Pralinen hergestellt. Ich muss sagen, dass mir das vegane Essen in den letzten Wochen viel weniger schwer gefallen ist, als gedacht – nur Käse und Milchschokolade haben mir wirklich gefehlt. Mit den Pralinen habe ich dann aber mein Schokoladenpensum deutlich wieder reingeholt.

Es gab Himbeerpralinen, Zimttrüffel, Cappuccino-Pralinen und Pistaziennugat aus dem Buch “Pralinen und Konfekt”. Weil die Himbeeren leider nicht mehr gut waren (kann man zu der Jahreszeit vielleicht auch nicht erwarten), haben wir das Himbeerpüree durch Erdbeermarmelade ersetzt. Die Anweisungen in den Rezepten haben wir insgesamt auch eher frei ausgelegt.. aber das Ergebnis ist trotzdem lecker geworden!

Doktorhut #3

Letzte Woche hat eine weitere Freundin von mir ihren Doktor abgeschlossen. Dieses Mal habe ich einen Baumkuchen mit Schokoladenüberzug als Basis genommen, und wieder Lebkuchen obendrauf gesetzt. Der Schokoladenüberzug ist mir ziemlich gut gelungen, wie ich finde. Aber die einzelnen Schichten des Baumkuchens waren leider nicht so gut erkennbar – ich glaube, der Ofen war nicht heiß genug.

Leider habe ich den Kuchen nicht selbst probiert, weil er nicht vegan ist. Ich glaube aber, dass er allen, die ihn probiert haben, gut geschmeckt hat. Herzlichen Glückwunsch nochmal, Dr. K.!

 

 

Veganer Schokokuchen

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, in der Fastenzeit weitestgehend vegan zu essen.

Nachdem ich in den ersten Tagen jede Menge Soja zu mir genommen habe (vor allem als Joghurtersatz, Tofu, etc.), hatte ich davon die Nase voll. Es kann ja schließlich nicht gesund sein, jeden Tag dasselbe zu essen. Deshalb habe ich am Wochenende mal sowohl vegan als auch sojafrei gekocht und natürlich auch gebacken.

Es gab dann einen Schoko-Kirsch-Kuchen auf Zucchinibasis (Rezept hier). Zucchinikuchen habe ich auch unvegan schonmal gegessen und fand ihn nicht schlecht. Auch dieses Mal ist er eigentlich ganz gut geworden – ein bisschen matschig vielleicht, nächstes Mal würde ich ihn etwas länger im Ofen lassen. Den kann man aber auf jeden Fall auch als Nicht-Veganer essen.

Leider habe ich zu spät daran gedacht, ein Foto vom ganzen Kuchen zu machen. Daher hier nur ein Foto von einem einzelnen Stück.