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Zahlenkuchen

Für den ersten Kindergeburtstag in diesem Jahr musste ich natürlich backen. Und was bietet sich da eher an, als ein Sandkuchen mit bunter Zahlenüberraschung? Das Rezept schwirrt ja an einigen Stellen durchs Internet, zum Beispiel hier, hier oder hier. Das Prinzip ist einfach: man backt einen bunten Kuchen, sticht die gewünschte Zahl oder irgendein anderes Motiv aus, und backt diese wieder in einen ungefärbten Kuchen ein. Voilà – fertig ist der Überraschungskuchen!

Ich habe natürlich keine Backmischung genommen, sondern einen einfachen Rührteig angerührt. Die Lebensmittelfarben von Wilton habe ich noch von meinem Regenbogenkuchen, also musste ich mir nur noch eine Ausstechform für die Zahl besorgen. Da ich eine Eins eingebacken habe, konnte ich aus jeder Scheibe sogar mehrere Zahlen ausstechen. Trotzdem bleibt natürlich einiges an Verschnitt übrig.

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Es bietet sich natürlich an, aus dem restlichen bunten Kuchen Cakepops zu machen. Nach ein paar missglückten Versuchen muss ich aber sagen, dass ich Cakepops wirklich hasse! Deshalb habe ich den Teig in Muffinförmchen gepresst und mit einigen übrig gebliebenen Zahlen verziert.

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Da der Zahlenkuchen nicht nur zwei Mal gebacken wird, sondern zwischendurch auch gut auskühlen muss, hatte ich zwischendurch noch etwas Zeit. Außerdem hatte ich noch Frosting von meiner Babytorte übrig. Also habe ich kurzerhand noch Confettilicious Cupcakes gebacken. Vielleicht etwas weniger kinderfreundlich, aber trotzdem lecker.

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag, J.!

Babytorte

Seit ich das Sweetapolita Backbuch geschenkt bekommen habe, warte ich auf die Gelegenheit, eine der kunterbunten Torten daraus zu backen. Entschieden habe ich mich für den Pastel Vanilla Birthday Cake. Diese Torte ist rosa und hellblau, und wozu würde sie besser passen als zu einer Babyparty?

Meine Freundin bekommt ein Mädchen, also habe ich die Farben getauscht und eine rosa Torte mit hellblauem Rand gebacken. Das cake flour habe ich mit diesem Rezept selbst gemacht, und ich habe Schlagsahne anstatt von heavy cream benutzt, da man beides in Deutschland nicht bekommt. Zum Färben habe ich das red red und royal blue von Wilton verwendet.

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Das Vanilla Bakery Frosting habe ich ein paar Tage im Voraus gemacht und war begeistert von der Konsistenz. Es hat eine wirklich schöne Textur und ist super fluffig. Es ist aber auch wirklich süß, da kann man es zwischen den Zähnen knirschen hören. Dieses Frosting kommt zwischen vier Lagen Kuchenteig, und zwar zusammen mit rohen Teigstücken und bunten Streuseln, sodass man eine richtig hohe Torte bekommt (im Onlinerezept sind es drei Teigschichten, aber im Buch ist eine vierschichtige Version).

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Ich musste letzten Endes sogar noch mehr Frosting machen, als im Rezept stand – wobei ich glaube, dass ich zu viel für die erste Deckschicht benutzt habe. Das Torten Überziehen habe ich noch nicht so richtig raus. Trotzdem sah die Torte am Ende gut aus; nur leider war sie für unseren Geschmack viel zu süß. Und das, obwohl ich wirklich ein Fan von süßen Sachen bin, aber irgendwann ist sogar bei mir Schluss. Wegen dem tollen Design werde ich die Torte auf jeden Fall noch einmal backen, allerdings mit ein paar Änderungen – ich hab da schon so meine Ideen.

Birnen-Mohn-Gugelhupf

Ich habe mal wieder für einen Geburtstag gebacken. Dieses Mal hat sich das Geburtstagskind von mir einen Kuchen ohne Sahne gewünscht, lieber etwas mit Obst oder Quark sollte es sein. Obwohl die Temperaturen es ja gerade nicht so vermuten lassen, ist ja Winter, und deshalb habe ich mich für einen Birnenkuchen entschieden. Da ich statt Sahne dann auch nicht unbedingt Buttercreme oder etwas ähnlich Mächtiges auffahren wollte, gab es einen gewickelten Birnen-Mohn-Gugelhupf. Das Rezept habe ich wieder mal von Dr. Oetker.

Mir sind schon oft Gugelhupfe beim Lösen aus der Form auseinandergefallen, was dann ja immer sehr ärgerlich ist. Deshalb habe ich meine Silikombackform verwendet. Wenn man den Kuchen nach dem Backen gut abkühlen lässt, bekommt man einen wunderschönen Gugelhupf zur Belohnung, ganz ohne Einfetten der Form. Deshalb bin ich mittlerweile generell ein großer Fan von Silikonformen.

Verziert wird der Kuchen dann noch mit weißer Schokolade und Mohn, was einen schönen Effekt ergibt. Ich hoffe, er hat geschmeckt!

Desperate Housewife

Manchmal bin ich ja eine Super-Hausfrau. Zum Beispiel, wenn ich  morgens arbeiten gehe, mittags heimkomme und mein drei Monate altes Baby stille, während mein Freund für mich einkauft, ich dann drei Sorten Muffins backe, zwischendurch nochmal losfahre, weil irgendwas fehlt, es abends zum Sport geht, und danach noch eine Tarte gebacken wird.

Ja richtig, ich hatte Geburtstag. :)

Am Ende gab es vegane Schoko-Kirsch-Muffins, weniger vegane Beeren-Streusel-Muffins, zucker- und salzfreie Apfel-Banane-Haferflocken-Muffins für meinen 9 Monate alten Ehrengast und eine Zitronentarte. Und ich bin abends halbtot ins Bett gefallen. Dafür konnte ich den Tag selbst dann mit meinen Gästen und jede Menge Kuchen genießen.

Happy birthday to me!

Nutellatorte

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Nachricht mit dem Link zu folgendem Video:

Tja, die Absenderin dieser Nachricht hatte heute Geburtstag. Also ratet mal, was sie von mir bekommen hat.

Das Rezept benutzt Cup-Maße, und so kam ich auch endlich mal dazu, meine amerikanischen Messlöffel einzusetzen. Im Rezept sind zwar auch Mengen in Gramm angegeben, ich habe allerdings bemerkt, dass sich die teilweise ganz schön von dem unterscheiden, was ich so gemessen habe. So passte bei mir zwar die Angabe der Sahne ziemlich genau, aber 2/3 Cup Nutella waren bei mir ganze 200 g, also doppelt so viel wie angegeben!

 

Was ich hingegen nicht gedacht hätte, ist wie leicht die Oreo-Creme von den Keksen abgeht. Die Cremeschicht ist dabei komplett ganz geblieben.

Da heavy cream und vanilla extract in der Deutschen Küche keine weit verbreiteten Lebensmittel sind, habe ich stattdessen Schlagsahne und Vanillezucker verwendet. Anscheinend ist es ein bekanntes Problem, dass die Creme oft zu flüssig wird und die Schichten sich nicht ordentlich trennen. Laut Rezept soll das aber auch mit Schlagsahne funktionieren, solange man die leicht steif schlägt. Was soll ich sagen, bei mir hat das leider gar nicht geklappt. Anfangs war die Creme schön fluffig, aber nachdem ich den Zucker hinzugefügt habe, ist sie komplett flüssig geworden.

 

Also habe ich es mit zwei Tüten Sahnesteif probiert, aber leider hat auch das nicht geholfen. Am Ende habe ich die dunkle und die helle Schicht dann vertauscht, weil die dunkle etwas dickflüssiger war, und das hat den Schichteffekt dann einigermaßen gerettet. In der Mitte war der Kuchen dann noch etwas flüssig, ein bisschen länger Backen hätte ihm also ganz gut getan. Aber lecker war er auf jeden Fall!

Herzlichen Glückwunsch, N.!

Frankfurter Kranz

Einige Menschen in meinem Freundeskreis haben einen Lieblingskuchen. Was für jemanden wie mich, der eigentlich alles Süße gern mag und außerdem unter einer ausgeprägten Entscheidungsschwäche leidet, schwer verständlich ist. Aber wenn es sowas gibt und ich davon weiß, dann versuche ich, diesen Kuchen zum Geburtstag der betreffenden Person zu backen.

Deshalb habe ich mich auch dieses Jahr im Januar wieder an einem Frankfurter Kranz versucht. Nachdem ich es letztes Jahr mit einer fettärmeren Variante probiert hab (bei Buttercreme eine sehr schlechte Idee), gab es dieses Mal vollfett. Dank Silikonform ist mir der Kranz selbst auch gut gelungen, aber mit der Formstabilität beim Frankfurter Kranz habe ich es nicht so. Mir wird es wohl auch immer ein Rätsel bleiben, wie man den Krokant ordentlich außen dranbekommt, und außerdem hat sich irgendwas an der Torte auch noch verflüssigt. Aber ich habe ja nächstes Jahr noch einen Versuch!

Kameratorte

Zur Hochzeit haben wir zusammengelegt und dem Brautpaar eine Fotografin spendiert. Der Gutschein kam in Form dieser zwei Torten: