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Vegane Hochzeitstorte

Am Wochenende war es soweit – die Hochzeit von zwei Freunden stand an. Das war auch der Grund, warum ich letzte Woche eine Testtorte gebacken habe: ich wollte die Konsistenz der veganen “Buttercreme” testen (die ist übrigens sehr gut geeignet für mehrstöckige Torten).

Hier das Ergebnis: eine dreistöckige Schoko-Zitronen-Cremetorte. Insgesamt bin ich ganz zufrieden, und ich glaube auch, sie kam bei den Gästen gut an. Allerdings würde ich das nächste Mal wieder Marzipan oder Fondant zum Decken verwenden, weil die rohe Creme als Topping einfach nicht so gut aussieht.

Für das Kuchenbuffet habe ich auch noch einen Mohnkuchen und einen veganen Käsekuchen mit Zwetschgen gebacken. Bilder gibt es wie immer unten.

Herzlichen Glückwunsch, C. & D.!

Veganer Käsekuchen & Frühstücksbagels

Long time, no post – aber ich war nicht ganz untätig.

Vor zwei Wochen habe ich den veganen Käsekuchen aus dem Backbuch von Dunja Gulin gebacken. Zum Einen wollte ich Tofu-Käsekuchen unbedingt mal probieren, zum Anderen war der Kuchen für eine Freundin mit Laktoseintoleranz. Da vegane Rezepte ja von Natur aus keine Laktose beinhalten, war das eine gute Gelegenheit. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Tofu – ich mag ihn in den meisten Pfannengerichten, roh finde ich aber Geruch und Konsistenz nicht so toll. Deswegen war ich auch ziemlich skeptisch, ob man daraus wirklich Kuchen backen kann, der auch nach was schmeckt. Das Ergebnis war aber überraschend gut, und mir wurde mehrfach bestätigt, dass man den Tofu nicht herausschmeckt. Lediglich die Konsistenz war ein bisschen bröseliger als bei Käsekuchen mit Quark.

Leider habe ich aber verpasst, ein Foto zu machen – es gibt aber bestimmt ein nächstes Mal! Zur Entschädigung gibt es hier Bilder von unserem heutigen Frühstück, denn da habe ich mich an Bagels versucht. Leider habe ich zu spät festgestellt, dass ich keine Hefe mehr da hatte. Also habe ich mich schlau gemacht und es mal mit Natron versucht. Was ich gelernt habe: während Hefe Zucker umsetzt, benötigt Natron Säure zum Arbeiten. Ich habe also einen Löffel Essig in den Teig gemischt und losgelegt. Hätte ich Hefe genommen, wäre der Teig ja bereits vor dem Backen aufgegangen, und ich hätte größere Bagels formen können. So sind sie ziemlich klein und kompakt geworden, wohl auch, weil ich einen Teil Vollkornmehl verwendet habe. Geschmacklich fand ich sie aber sehr gut.

Das Originalrezept (mit Hefe, ohne Vollkornmehl) habe ich übrigens von Shehadistan.

Saarländischer Rahmkuchen

Eine Freundin von mir war auf einer Feier im Saarland und hat sich auf den Rahmkuchen dort gefreut. Nur leider gab es auf der Feier keinen. Deshalb habe ich versucht, ihr einen zu backen, nach einem hoffentlich original saarländischem Rezept. Da ich nur normalen Käsekuchen kenne und mir Rahmkuchen kein Begriff ist, kann ich nicht sagen, ob er mir gelungen ist. Und probiert habe ich auch nicht, weil ich noch bis nächste Woche vegan esse.

Also, hier nur die Fotos. Ich hoffe, er schmeckt!