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Regenbogenhut

Alle meine Freunde beenden gerade ihre Promotion. Gestern war ich auf der fünften Promotionsverteidigung in diesem Jahr. Natürlich habe ich wieder meinen Doktorhutkuchen gemacht. Dieses Mal habe ich eine Schokoladenplatte und einen mit Fondant gedeckten Regenbogenkuchen genommen.

Um die Schokoladenplatte zu bekommen, war ich in drei verschiedenen Läden in Bonn, aber keiner konnte mir weiterhelfen. Man kann alle möglichen Schokoladentafeln und -Skulpturen kaufen, aber niemand war in der Lage, mir eine große, quadratische Platte zu verkaufen. Das fand ich ziemlich enttäuschend, und ich habe mich dann entschieden, sie einfach selbst zu gießen. Erst hatte ich Angst, die Platte würde brechen, aber es war im Endeffekt doch relativ einfach und sie blieb stabil.

Für den Kuchen habe ich mich an einem Rezept aus Sallys Tortenwelt orientiert. Ihre Zitronencreme und Ganache kann ich sehr empfehlen, aber ihren Teig fand ich gar nicht gut. Er war relativ bitter, deshalb habe ich mehr Mehl und Zucker benutzt. Letzten Endes hätte ich etwas mehr Zitronencreme gebrauchen können, aber insgesamt war ich mit Aussehen und Geschmack zufrieden.

Herzlichen Glückwunsch, Dr. F.!

Doktorhut #3

Letzte Woche hat eine weitere Freundin von mir ihren Doktor abgeschlossen. Dieses Mal habe ich einen Baumkuchen mit Schokoladenüberzug als Basis genommen, und wieder Lebkuchen obendrauf gesetzt. Der Schokoladenüberzug ist mir ziemlich gut gelungen, wie ich finde. Aber die einzelnen Schichten des Baumkuchens waren leider nicht so gut erkennbar – ich glaube, der Ofen war nicht heiß genug.

Leider habe ich den Kuchen nicht selbst probiert, weil er nicht vegan ist. Ich glaube aber, dass er allen, die ihn probiert haben, gut geschmeckt hat. Herzlichen Glückwunsch nochmal, Dr. K.!

 

 

Doktorhut

Zwei meiner Freunde haben in den letzten Tagen ihre Dissertationen verteidigt. Das ging selbstverständlich nicht ohne Torte, also gab es einen essbaren Doktorhut.

Ich habe lange überlegt, wie ich das Viereck oben auf der Torte machen soll. Meine erste Idee war eine Schokoladenplatte, die kann man im Laden kaufen. Allerdings sind diese Platten nicht quadratisch und ich hatte Angst, dass sie beim Zuschneiden kaputt gehen. Andere Doktorhuttorten, die man im Internet finden kann, verwenden einfach eine Pappe, aber ich wollte, dass alles essbar ist. Also habe ich mich am Ende für eine Lebkuchenplatte entschieden. Das hat auch ganz gut gehalten, nur leider sind die Platten ziemlich dick geworden und haben damit die Proportionen ein bisschen versaut.

Der Kuchen selber ist Biskuit mit Schokoladencreme, und die Quaste ist aus gefärbtem Marzipan (jeweils in Fakultätsfarben).

Herzlichen Glückwunsch, Dr. J und Dr. S!