Farm Yard Friends Krabbeldecke

Erinnert ihr euch an die rosa Torte, die ich für eine Babyparty gemacht habe? Jetzt ist das Baby geboren, und ich durfte das niedliche kleine Bündel gestern das erste Mal in Augenschein nehmen. Natürlich hatte ich auch ein Geschenk dabei.

Die frisch gebackene Mutter ist eine meiner besten Freundinnen, daher wusste ich schon eine Weile über ihre Schwangerschaft Bescheid und hatte genug Zeit, mir ein angemessenes Geschenk zu überlegen. Ich wollte gern eine Krabbeldecke mit Motiv häkeln und habe mir das Muster Farm Yard Friends von Mary Maxim gekauft.

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Dafür braucht man Mary Maxim Worsted Weight Wolle, aber ich wusste nicht, wo ich die hier in Deutschland herbekomme und wollte nicht extra aus Amerika bestellen. Deshalb habe ich mich für Myboshi No. 5 entschieden. Das nächste Problem war dann, herauszufinden wieviel Wolle ich brauchen würde. Mary Maxim Starlette hat 165 m auf 100 g und wird mit einer 5 mm Nadel verarbeitet, während Myboshi No. 5 in 25 g – Ballen à 45 m verkauft wird. Hierfür wird eine 6 mm Nadel empfohlen. Selbst mit dem Wissen, dass ich z.B. einen Ballen gelbes Mary Maxim Garn bräuchte, wusste ich ja nicht, ob dieses komplett aufgebraucht werden würde. Ich wusste also nicht, ob ich stattdessen ein, zwei, oder noch mehr Ballen der Myboshi Wolle brauchte.

Also habe ich einfach mal drauflosgeraten und mir die folgenden Farben bestellt (den ursprünglich ockerfarbenen Himmel habe ich durch ein schönes Blau ersetzt):

  • 2 x Kakao
  • 6 x Weiß
  • 6 x Wolke
  • 1 x Beige
  • 4 x Schwarz
  • 4 x Grasgrün
  • 4 x Smaragd
  • 1 x Signalrot
  • 2 x Löwenzahn
  • 3 x Curry
  • 3 x Himbeere
  • 2 x Ocker
  • 2 x Silber
  • 1 x Magenta

Wie sich herausstellte, hatte ich meinen Wollverbrauh etwas überschätzt – ich hatte je einen Ballen zuviel in Curry, Grasgrün, Himbeere, Ocker, Schwarz und Silber, und auch noch zwei komplette Ballen Weiß übrig (die habe ich für die Einhornmütze verwendet). Weil ich auch noch andere Farben für den Rand benutzt habe als ursprünglich vorgesehen, musste ich einen Ballen in Wolke nachkaufen.

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Abgesehen vom fröhlichen Wollmengen-Raten war das Muster aber recht leicht zu häkeln, und vom Ergebnis bin ich auch begeistert. Allerdings war es mehr ein Langzeitprojekt – ich habe im August angefangen und bin erst im Januar fertig geworden. Kein Problem aber, denn ich war ja vor der Geburt fertig. Die anstrengendste Sache war tatsächlich, die ganzen losen Enden zu vernähen.

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Nachdem ich mit dem Häkeln fertig war, habe ich hier vor Ort noch ein Stück Fleece gekauft, das ich auf die Unterseite der Decke genäht habe. Von Hand Nähen ist jetzt nicht so meine Stärke, aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hoffe, meiner kleinen neuen Freundin gefällt die Decke auch.

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Wilkommen auf der Welt, L.M.!

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