Babyjacke

Mittlerweile ist es schon länger her, dass ich etwas gestrickt habe. Weil ich aber mal wieder anfangen wollte, noch Wollreste hatte und wir noch eine Jacke gebrauchen konnten, habe ich mich an einer Babyjacke versucht. Um wieder reinzukommen, sollte es eine ganz einfache Anleitung sein – bei Wolldiskont wurde ich fündig.

In der Anleitung wird Schachenmayr SMC Baby Super Soft verwendet, das ist eine Wolle mit 163 Meter auf 50 Gramm, für die eine Nadelstärke von 3-4 mm empfohlen wird. Zum Einen wollte ich aber schnell fertig werden, da ich nicht viel Zeit zum Stricken habe und das Baby so schnell wächst – zum Anderen hatte ich noch Wollreste übrig. Die allerdings in wenig babytauglichem Schwarz und Weiß. Trotzdem habe ich mal losgelegt.

Meine Tochter trägt zur Zeit Größe 80 und wächst ohne Pause, sodass ich mich an der Maximalgröße der Anleitung (92/98) orientiert habe. Angefangen habe ich mit Multi von Wolle Rödel auf einer 8 mm Nadel. Laut Maschenprobe musste ich dafür die Maschenanzahl ungefähr halbieren. Leider reichte die Wolle nur für den Rückenteil und ein halbes Vorderteil, daher habe ich noch ein Knäuel wild wild wool rausgekramt. Ich brauchte also eine neue Maschenprobe und habe damit auf einer 7 mm Nadel die Ärmel hinbekommen. Als ich dann Schwarz für die Vorderteile nachkommen wollte, stellte sich heraus, dass es diese Wolle nicht mehr gibt – ich habe dann auf Anraten der Verkäuferin mit Big weitergestrickt. Mein erstes Strickstück nach einiger Zeit beinhaltet also drei verschiedene Wollsorten mit unterschiedlichen Maschenproben und jede Menge über den Daumen gepeilte Maschen- und Reihenzahlen.

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Laut Anleitung soll die fertige Jacke in 92/98 hinten etwa 32 cm breit und 30 cm lang sein, die Ärmel etwa 28 cm lang. Meine Jacke ist hinten 30 cm breit, 30 cm hoch und hat Ärmel, die insgesamt 25 cm und mit Umschlag etwa 22 cm lang sind. Naja, so ungefähr hat es gepasst. Statt des Pikot-Rands habe ich einfach nur einen blauen Rand gehäkelt, und um die Jacke doch noch etwas kindertauglich zu machen, habe ich Eulenknöpfe gefunden.

Meiner Tochter ist die Jacke nur leider viel zu groß, da habe ich mich doch reichtlich verschätzt. Aber um wieder ans Stricken zu kommen, war es ein gutes Projekt. Vielleicht finde ich ja noch irgendjemanden, der sie brauchen kann…

Birnen-Mohn-Gugelhupf

Ich habe mal wieder für einen Geburtstag gebacken. Dieses Mal hat sich das Geburtstagskind von mir einen Kuchen ohne Sahne gewünscht, lieber etwas mit Obst oder Quark sollte es sein. Obwohl die Temperaturen es ja gerade nicht so vermuten lassen, ist ja Winter, und deshalb habe ich mich für einen Birnenkuchen entschieden. Da ich statt Sahne dann auch nicht unbedingt Buttercreme oder etwas ähnlich Mächtiges auffahren wollte, gab es einen gewickelten Birnen-Mohn-Gugelhupf. Das Rezept habe ich wieder mal von Dr. Oetker.

Mir sind schon oft Gugelhupfe beim Lösen aus der Form auseinandergefallen, was dann ja immer sehr ärgerlich ist. Deshalb habe ich meine Silikombackform verwendet. Wenn man den Kuchen nach dem Backen gut abkühlen lässt, bekommt man einen wunderschönen Gugelhupf zur Belohnung, ganz ohne Einfetten der Form. Deshalb bin ich mittlerweile generell ein großer Fan von Silikonformen.

Verziert wird der Kuchen dann noch mit weißer Schokolade und Mohn, was einen schönen Effekt ergibt. Ich hoffe, er hat geschmeckt!

In der Weihnachtsbäckerei

1 kg Butter, 18 Eier, 2 kg Mehl, 600 g Nüsse… Das ist nicht unser Monatseinkauf, sondern bloß die Einkaufsliste für eine Runde Weihnachtsplätzchen. Neben dem Schwarzweißgebäck, das ich letztes Jahr für mich entdeckt habe, standen dieses Jahr noch Schoko-Butterplätzchen und Bärentatzen auf dem Programm. An einem zweiten Termin habe ich dann mit tatkräftiger Unterstützung einer Freundin noch Spekulatius und Nusskonfekt gebacken.

Natürlich essen wir das nicht alles selbst auf (obwohl wir an manchen Tagen unser Bestes geben). Aber im Dezember gibt es eben immer wieder Weihnachtsfeiern, zu denen mitgebrachte Plätzchen willkommen sind, und außerdem verschenke ich gern Plätzchentüten. Gerade dieses Jahr, wo ich kein festes Gehalt sondern nur Elterngeld bekomme, verschenke ich eben mehr Plätzchen und weniger andere Geschenke.

Also dann, fröhlichen Nikolaustag und einen schönen zweiten Advent!

Stoffwindel-Erstausstattung – 5 Monate später

Im Oktober habe ich eine Übersicht unserer Stoffwindel-Ausstattung gepostet. Heute, nach ungefähr 5 Monaten mit Baby, kann ich sagen, was davon wir wirklich brauchen. Wir haben viel ausprobiert, Geld investiert, hatten den ein oder anderen Unfall und haben letztendlich für uns ein passendes System gefunden.

Ich hatte mich im Vorhinein durchaus informiert – über Bindewindeln, All-in-One Systeme, Höschenwindeln, Prefolds, Überhosen… Aber was dann im Alltag und mit dem echten Baby wirklich passt, steht auf einem anderen Blatt. Mittlerweile benutzen wir verschiedene Windeln für tagsüber zu Hause, unterwegs und nachts.


Tagsüber

Zu Hause benutzen wir tagsüber Überhosen mit Baumwoll-Prefolds. Getestet haben wir Überhosen von Rumparooz, Blueberry und Milovia, sowie Prefolds von Cosies, xkko und Blueberry. Man faltet die Prefolds zusammen, legt sie in die Überhose, und ab damit ans Baby. Optional kann man noch ein Windelvlies aus Papier oder Stoff drauflegen, um die Feuchtigkeit von der Haut und die festeren Bestandteile von der Überhose fernzuhalten. Papiervlies haben wir bisher von Stoffywelt und Disana getestet, Stofffleece von Little Lamb und TotsBots.

Meine persönlichen Favoriten sind die Überhosen von Milovia (dicht gefolgt von Blueberry) zusammen mit den Cosies Prefolds und den Little Lamb Fleecy Liners. Und so sieht das Ganze dann aus:

Wir haben mittlerweile 9 Überhosen in Größe 2, 26 große und 40 kleine Prefolds, und 15 Fleeceeinlagen. Das reicht dicke, nur die Fleeceeinlagen gehen manchmal aus, dann benutze ich eben Papiervlies oder gar keine Auflage.


Nachts

Nachtwindeln aus Stoff sind für uns eine große Herausforderung. Meine Tochter wird nachts oft wach und trinkt, und dementsprechend wird die Windel eben auch viel beansprucht. Wir wickeln aber nur einmal pro Nacht, also muss die Windel eine große Menge Flüssigkeit aufsaugen können.

Probiert haben wir verschiedene Höschenwindeln (TotsBots Bamboozles, Hu-Da One Size, Anavy XL, Petit Lulu, Fluffy Fly) mit TotsBots und Blueberry Überhosen. In der Regel haben die Windeln auch dicht gehalten, einige machen aber ein echt riesiges Paket und alle sind bei uns nach der halben Nacht klitschnass. Also so richtig, mit nassem und klebrigem Baby.

Dazu kommt noch die verhältnismäßig lange Trockenzeit der dicken Höschenwindeln. Bei zwei Windeln pro Nacht und einem Waschgang alle drei Tage braucht man ja schonmal sechs Nachtwindeln. Wir haben keinen Wäschetrockner, und wenn es drei Tage dauert, bis die Windeln trocken sind, brauchen wir ja nochmal sechs Windeln. Zwölf Nachtwindeln plus Überhosen sind aber verdammt teuer, das Geld würde ich erst investieren, wenn ich mit dem System auch wirklich hundertprozentig zufrieden bin.

Weil wir aber weder 3 – 4 Mal pro nacht wickeln noch unsere Tochter in einer wirklich nassen Windel schlafen lassen wollen, benutzen wir in der Nacht meistens profane Wegwerfwindeln. Da reichen zwei locker aus und das Kind ist trocken. Vielleicht steigen wir ja noch auf Stoff um, wenn die perfekte Windel um die Ecke kommt oder die Kleine nachts weniger pinkelt.


Unterwegs

Unterwegs benutzen wir meistens All-in-One Windeln. Zwar packe ich auch immer mal wieder fertig gestopfte Überhosen ein, ich finde es aber außerhalb von zu Hause in der Regel praktischer, wenn man die komplette Windel einfach tauschen kann. Neue Windel ran, alte in die Nasstasche, kein Falten oder Sortieren, falls in der Wickeltasche ein Prefold rausgerutscht ist oder so.

In unserer Wickeltasche finden sich je eine BumGenius Freetime, TotsBots EasyFit und Pop-In mit Minky-Einlage. Okay, die Pop-In ist genau genommen keine All-in-One Windel, wir benutzen sie aber so. Als wir noch die Neugeborenen-Größen benutzt haben, hatten wir eine BlueBerry Simplex und zwei ImseVimse All-in-Ones. Je nach Laune und Vorbereitungsstand habe ich auch Papiervlies oder Stofffleece oder gar nichts für obendrauf dabei.

Neben einer Nasstasche für die gebrauchten Windeln haben wir für unterwegs einen Hoppediz Wickelmaxx und eine SkipHop Box für feuchte Waschlappen. Da wir nicht jeden Tag mit kompletter Wickeltasche unterwegs sind, reichen uns vier All-in-One Windeln und zwei Nasstaschen in der Regel aus. Wenn wir doch mal an mehreren Tagen nacheinander länger draußen sind, packe ich noch Überhosen mit Prefolds ein und verwende entweder eine Nasstasche zwei Mal oder nehme einfach einen Müllbeutel.


Soweit also unsere jetzigen Erfahrungen. Nach einigem Hin und Her kann ich sagen, dass wir jetzt wirklich alles zusammenhaben, was wir brauchen – ich würde höchstens noch ein oder zwei All-in-One Windeln oder Fleecy Liners kaufen. Bis auf nachts kommen wir auch echt super klar. Ich würde mich zwar freuen, wenn wir auch in der Nacht auf Stoff umsteigen könnten, aber auch so sparen wir schon eine Menge Müll und müssen nicht so häufig neue Windeln kaufen wie andere Eltern. Als nächstes berichte ich gern über unsere Erfahrungen mit den verschiedenen Windeln.

Und übrigens: auch wenn ich hier verschiedene Marken nenne und empfehle oder auch nicht, wir haben alle Windeln selbst gekauft und ich werde von keinem Hersteller gesponsort.

Hexenhaus 2015 (mit Rezept)

Wie es in meiner Familie Tradition ist, so gab es auch dieses Jahr wieder ein Hexenhaus aus Lebkuchen. Da meine eigene Tochter noch ein bisschen zu klein dafür ist, habe ich dieses Jahr eins für meine Neffen gebacken. Außerdem gab es noch ein zweites für die Kollegen.

Das Rezept, das ich benutze, stand mal in irgendeiner Hausfrauenzeitschrift in den 50er oder 60er Jahren. Ich durfte es von meiner Oma abschreiben und teile es heute hier – zusammen mit den Tipps von Omma und mir. 😉


Zutaten

  • 1 Glas Honig
  • 250 g Zucker
  • 250 g Biskin
  • 1 kg Mehl
  • 50 g Kakao
  • 1 Gewürzmischung Lebkuchen (oder ca. 10 g Zimt, 10 g Kardamom und 5 g Nelken)
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 5 Eiweiß
  • 1 kg Puderzucker
  • Süßigkeiten zum Verzieren
  •  
  • Backpapier
  • 12 – 15 lange Stecknadeln

Zeitbedarf: etwa 3 – 4 Stunden, verteilt über zwei Tage.


Lebkuchenteig zubereiten

Den Honig mit Zucker und Biskin erhitzen bis kurz vor dem Aufkochen, dann abkühlen lassen. Das Mehl mit dem Kakao und den Gewürzen durchsieben und löffelweise unter die Honigmasse rühren. Die Eier hinzugeben und zum Schluss das Backpulver daruntermischen. Alles zu einem glatten Teig verkneten und ca. eine halbe Stunde ruhen lassen.

Ich finde es immer wieder beachtlich, dass da tatsächlich so ein Block Biskin, ein ganzes Glas Honig und ein komplettes Kilo Mehl vermischt werden. Und dass 50 g Kakao reichen, um alles schön braun zu färben. Beim Unterheben des Mehls hat bei mir schon so mancher Handrührer schlapp gemacht – da muss man dann eben von Hand ran. Hilfreich ist es auch, immer dann ein Ei reinzuschlagen, wenn der Teig zu fest wird.

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Hausteile backen

Den Lebkuchenteig ca. 1,5 cm dick ausrollen und die Hausteile (2 Seitenwände à 23 x 9,5 cm, 2 Dachhälften à 17 x 28 cm, 2 Giebel à 10 x 15 cm) ausschneiden. Im vorgeheizten Ofen bei 200° etwa 15 – 20 Minuten backen und auf Gittern auskühlen lassen. Sollten sich die Hausteile beim Backen verformen, kann man sie, solange sie noch heiß sind, nachschneiden.

Für die Hausteile macht es Sinn, Schablonen aus Backpapier auszuschneiden. So hat man die Maße immer parat und muss nicht am Lebkuchen rummessen. Die Giebelteile sind dabei natürlich nicht rechteckig, sondern fünfeckig und in einen von beiden sollte man schon vor dem Backen eine Tür schneiden. Verformte Teile können dann auch mit Hilfe der Schablonen nachgeschnitten werden, aber wirklich direkt nach dem Backen. Wenn der Lebkuchen schon abgekühlt ist, bricht er. Sollten die Schablonen sich beim Nachschneiden wegen der Hitze aufrollen, kann man sie mit Stecknadeln fixieren.

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Hausteile verzieren

Das Eiweiß sehr steif schlagen und nach und nach den gesiebten Puderzucker darunterrühren. Den Zuckerguss auf die kalten Hausteile auftragen und mit den Süßigkeiten verzieren.

Etwa die Hälfte des Zuckergusses braucht ihr später zum Zusammenkleben des Hauses. Ihr könnt ihn über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag noch einmal rühren, oder ihr macht einfach zwei Fuhren. Und nein, ein Kilo Puderzucker ist auch hier nicht übertrieben. Der Guss muss schließlich auch was halten. Nehmt ruhig eine ordentliche Menge Guss, sonst fallen euch die Süßigkeiten beim Zusammensetzen wieder runter, das ist dann ärgerlich. Wenn ihr mit dem Verzieren fertig seid, ist die Arbeit für den ersten Tag getan, denn die Hausteile müssen über Nacht trocknen. Wenn ihr sie zu früh aufstellt, fällt alles auseinander.

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Haus zusammensetzen

Bevor man das Haus zusammensetzt, müssen die Süßigkeiten fest angetrocknet sein. Die Hausecken von innen und außen gut mit Guss bestreichen, zusammensetzen und eine Stunde trocknen lassen. Dann die Giebel und den oberen Teil der Seitenwände dick mit Guss bestreichen und die Dachhälften darauflegen. Um den Garten tief verschneit erscheinen zu lassen, den Boden dick mit Puderzucker bestäuben.

Mit Zuckerguss einpinseln, zusammensetzen, trocknen lassen – das klingt jetzt so einfach. Wie oft sind mir die Hausecken schon entgegengekommen, oder das Dach runtergerutscht, und es hat einfach nicht gehalten! Deshalb jetzt hier der Profi-Tipp von Omma: nehmt ein paar lange Stecknadeln und steckt die Hausteile zusammen. Dabei solltet ihr euch unbedingt merken, wie viele Nadeln ihr benutzt habt und wo sie stecken, damit nicht später eine böse Überraschung wartet. Bei den Hauswänden solltet ihr die Nadeln auch möglichst tief ansetzen, da man an den oberen Teil später nicht mehr drankommt, wenn das Dach drauf liegt. Zusätzlich zu den Stecknadeln kann man die Dachhälften dann auch noch abstützen, zum Beispiel mit Gläsern oder irgendetwas, das die richtige Höhe hat. Auch hier gilt: seid nicht sparsam mit dem Zuckerguss! Beim Zusammensetzen hat man immer das Gefühl, das könnte nie halten, aber wenn ihr genug Guss nehmt, könnt ihr die Gläser und Nadeln nach 24 Stunden entfernen und alles hält bombenfest.

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Zu guter Letzt sollte man das Haus nicht sofort essen, sondern eine Weile stehen lassen. Der Lebkuchen ist direkt nach dem Backen sehr weich und wird dann langsam hart. Aber keine Sorge, wenn man ihn nach dem “Schlachten” des Hexenhauses in einer Blechdose aufbewahrt, wird er wieder weicher und hält sich ewig. Bei uns ist es Tradition, das Haus im November zu backen und zu Heilige Drei Könige am 6. Januar zu schlachten.

Bierbrot

Nachdem das Haferbrot hier sehr gut angekommen ist, habe ich noch weitere Brote aus meinem Game of Thrones Kochbuch gebacken. Das schöne an diesen Rezepten ist, dass die Brote alle sehr einfach sind und mit Trockenhefe gebacken werden – man muss also weder frische Hefe noch Sauerteig im Haus haben.

Für das Bierbrot wird eine Flasche Schwarzbier (ich habe Köstritzer genommen) mit verschiedenen Mehlen verarbeitet. In diesem Fall war das eine lustige Mischung aus dem, was wir noch da hatten – Weizenmehl Typ 405 und 550, Hafermehl und sogar etwas Maismehl. Dadurch ist das Brot sehr hell geworden, für ein dunkleres bietet sich natürlich Roggen- bzw. Vollkornmehl an. Mit 500 ml Bier kommt man bei einer größeren Menge raus, die für drei Brote reicht. Hier der Teig nach dem Kneten, nach etwa einer Stunde, und ein paar weiteren Stunden Gehzeit:

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Da kam also wirklich ein bisschen was zusammen. Ich habe also zwei ovale Laibe und ein Kastenbrot draus gemacht, weil ich irgendwo im Hinterkopf habe, dass sich die Kastenform etwas länger frisch hält. Das war am Ende allerdings unnötig, weil wir alle drei Brote doch sehr schnell vernichtet haben.

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So hatten wir mit wirklich wenig Aufwand leckeres, frisches Brot. Deshalb habe ich ein paar Tage später auch noch das Weißbrot aus dem gleichen Buch hinterher gebacken (auf den Bildern aufgeschnitten), das übrigens auch sehr gut ist.